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Interview mit Günter Bayer |
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1.Mannschaft
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Freitag, den 18. Mai 2012 um 20:46 Uhr |
Interview mit Günter Bayer
Mering.
Es ist vollbracht und nach dem Sieg in Nördlingen kannte der Jubel keine Grenzen mehr beim SV Mering. Der Aufsteiger steigt wieder auf. Nach 44 Jahren Pause ist der MSV somit wieder in der Landesliga vertreten. Nach der Bezirksliga-Meisterschaft, spielte sich die Truppe von Cheftrainer Günter Bayer unter die besten sechs Mannschaft in der BOL. Nicht nur Mering profitiert von einer Ligenumstrukturierung des Bayerischen Fußball-Verbandes, sondern auch weitere fünf Mannschaften, die in der kommenden Saison in der Landesliga spielen werden. Der Grund: die Bezirksoberliga wird aufgelöst. Zum jetzigen Zeitpunkt haben es auch der TSV Mindelheim, TSV Nördlingen, TSV Ottobeuren und die SpVgg Kaufbeuren geschafft. Der FC Affing als Bezirksoberliga-Meister darf sogar noch von der Bayernliga träumen. Auch der TSV Bobingen hat durchaus noch Chancen als Tabellensiebter die Qualifikation zu umgehen. Der finale letzte Spieltag am Samstag (19.5.) bringt allen Gewissheit. Wir sprachen mit Cheftrainer Günter Bayer über den großartigen Erfolg mit seiner Mannschaft.
Wie groß ist die Freude, dass der SV Mering künftig in der Landesliga spielen wird?
Bayer: „Es ist einfach überwältigend. Zwei Aufstiege in eineinhalb Jahren, das ist schier unglaublich und macht uns alle verdammt stolz. Hier wurde im ganzen Verein eine fantastische Arbeit abgeliefert. Jeder hat in seiner Position das Optimale geleistet“.
Als Aufsteiger ist der MSV in der BOL durchgestartet. Ist das Thema „Landesliga“ überhaupt bei deinen Jungs angekommen?
Bayer: „Das ist eine gute Frage. Ich bin mir nicht sicher, ob es jeder Spieler schon realisiert hat, was da eigentlich mit dem SV Mering passiert ist. Selbst ich kann es noch gar nicht ganz glauben. Das kommt vermutlich erst, wenn der Spielplan vorliegt und wir unsere Gegner kennen“.
Du als erfahrener Coach weißt, dass die Spielstärken in der Bezirksliga und Bezirksoberliga nicht mit der Landesliga zu vergleichen sind. Wie groß ist deiner Meinung nach der Sprung?
Bayer: „Ja, es wird qualitativ schon ein enormer Sprung werden. Einige meiner Spieler haben bestimmt schon von der Landesliga geträumt, jetzt sind sie mittendrin statt nur dabei. Es wird für uns alle eine riesen Herausforderung“.
Letzter Stand ist, dass es eine 20er-Liga gibt. Schon Mitte Juli soll die neue Saison starten. Gleich in den ersten Wochen stehen allein drei "Englische Wochen" auf dem Programm. Mutet der BFV den Amateurteams nicht zu viel zu?
Bayer: „20er-Liga“ bedeutet 38 Pflichtspiele. Klar, dass es da in den Sommermonaten zu Englischen Wochen kommt. Für jedes Amateurteam ist das eine enorme Belastung. Bei Auswärtsspielen unter der Woche müssen die Spieler Urlaub nehmen, Studenten haben Vorlesungen bzw. schreiben ihre Klausuren. So wird der eine oder andere Spieler eventuell auch auf der Ausfallliste stehen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass man einen relativ großen Kader braucht, um jederzeit ein wettbewerbsfähiges Team stellen zu können“
Lange Fahrten, mehr Investitionen, die Ungewissheit was einen in der Landesliga erwartet. Wie stellst du deine Mannschaft auf das Abenteuer oder die Mission "Landesliga" ein?
Bayer: „Nun, ich hoffe, dass wir unsere Aufstiegseuphorie mitnehmen können und auch qualitativ in der Lage sind, in dieser Liga mitzuspielen. Entscheidend wird dabei unsere mannschaftliche Geschlossenheit sein“.
Allein der VfB Durach hat als Aufsteiger bis jetzt 24 Niederlagen kassiert. Ist hier jeder Aufsteiger - auch der SV Mering - vorgewarnt, welch rauher Wind in dieser Liga weht.
Bayer: „Ja, da kann einem schon angst und bange werden. Ich kenne die Duracher Mannschaft sehr gut und war ursprünglich der Meinung, sie könnten sich in dieser Landesliga besser behaupten“.
Wann startest du mit deiner Vorbereitungsphase und stehen die Vorbereitungsgegner schon fest?
Bayer: „Wir werden am 19. Juni mit der Vorbereitung beginnen. Im Moment haben wir sieben Spiele fixiert, unter anderem gegen namhafte Gegner wie Aindling, Aichach, Fürstenfeldbruck und Schwabmünchen“.
Wird oder muss jetzt mehr trainiert werden?
Bayer: „Wir werden uns in gewohnter Art und Weise auf die Punktspiele vorbereiten. Schwerpunkte werden wir in der Anfangsphase sicherlich im konditionellen Bereich legen. Später kommen dann natürlich die elementaren Teile wie Kraft, Schnelligkeit, Technik und Taktik dazu“.
Hattest du die Möglichkeit, dir schon ein Bild von der Landesliga zu machen?
Bayer: „Nein, überhaupt nicht. Zunächst gilt es einmal abzuwarten wie unsere Gegner heißen“.
Reicht die Qualität deines jetzigen Kaders überhaupt für die Landesliga-Süd aus?
Bayer: „Das hoffen wir alle. Nachdem wir allerdings einige namhafte Abgänge zu verkraften haben, brauchen wir auch wieder die eine oder andere Verstärkung in unserem Team. Wir sind da aber auf einem guten Weg und versuchen unserer Philosophie folgend, immer mehr Meringer Spieler in unsere Mannschaft zu integrieren“.
Wegen der neuen Ligenstruktur des BFV gibt es unterschiedliche Meinungen. Werden einige Vereine wie Kaufbeuren, Mindelheim oder Ottobeuren nicht vor "finanziellen" Problemen stehen oder sich buchstäblich übernehmen?
Bayer: „Nun das wollen wir doch nicht hoffen. Sicherlich ist der Reiz sehr groß sich in dieser neuen Liga unter allen Umständen zu behaupten und vielleicht sogar vorne mitzuspielen. Aber: ich appelliere hier an die Vernunft aller Vereinsverantwortlichen keine finanziellen Risiken einzugehen“.
Das Interview führte Stefan Günter. |
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Traum des SV Mering wird wahr |
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1.Mannschaft
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Dienstag, den 15. Mai 2012 um 08:00 Uhr |
Quelle:Vollspann.de
Traum des SV Mering wird wahr

Ein Prost auf den Landesligaaufstieg des SV Mering, der in Kühbach kräftig begossen wurde. Unser Bild zeigt (von links) Baron Umberto von Beck-Peccoz, Merings Vorsitzenden Georg Resch, Baron Federico von Beck-Peccoz, Landrat Christian Knauer und Dieter Edler von Grauvogl.
Von Peter Kleist
Er ist kein Mann, bei dem Superlative an der Tagesordnung stehen: Günter Bayer, der Trainer des SV Mering. Doch nach dem 3:1-Sieg des MSV in Nördlingen und dem damit feststehenden Aufstieg in die Landesliga war auch der Coach euphorisch. „Wir sind jetzt zweimal nacheinander aufgestiegen, das ist einzigartig, sensationell. Da muss man dem Team gratulieren und auch den Leuten im Umfeld, die das alles möglich machen“, sprudelte es aus ihm heraus. „Wir wollten unter die ersten zehn, der Traum war unter die ersten sechs – und jetzt ist dieser Traum wahr geworden“, freute sich Bayer, der in Nördlingen wieder eines „unserer besseren Spiele“ gesehen hatte. „Wir haben auch verdient gewonnen – und der Abend in Kühbach war eine tolle Sache“, so der Coach, der voll des Lobes für seine Mannschaft war.
Der Abstecher auf der Heimfahrt von Nördlingen, der musste unbedingt sein. Die Fußballer des SV Mering folgten nur zu gerne der Einladung von Baron Federico von Beck-Peccoz nach Kühbach – und beim dortigen Fest zum 150-jährigen Bestehen der Brauerei ließ sich der Aufstieg des MSV in die Landesliga natürlich so richtig begießen. Mit dem Sieg in Nördlingen hatten die Meringer den zweiten Aufstieg in Folge perfekt gemacht – nach 44 Jahren Pause ist der MSV damit wieder in der Landesliga vertreten. „Klar, dass wir gefeiert haben und das richtig große Fest steigt jetzt am nächsten Samstag bei uns, wenn es gegen Affing geht. Der Meister trifft auf den Zweiten – da werden dann Meisterschaft und Aufstieg noch so richtig gefeiert“, blickt MSV-Präsident Georg Resch nach vorne. Resch durfte auch die Glückwünsche von Baron Umberto von Beck-Peccoz, Landrat Christian Knauer und Dieter Edler von Grauvogel entgegennehmen.
1963 stiegen die Meringer erstmals in die Landesliga auf – diese Liga war wegen der Einführung der Fußball-Bundesliga neu gegründet worden. Damals schafften die ersten Fünf der 2. Amateurliga Schwaben den Sprung nach oben – Mering war in diesem Jahr übrigens Meister. 1968 endete das Abenteuer Landesliga mit dem Abstieg. Nun profitiert der MSV wieder von einer Ligenumstrukturierung – die Bezirksoberliga fällt weg, wieder schaffen fünf den direkten Sprung nach oben. Der MSV hätte aber auch nach alter Regelung und derzeitigem Tabellenstand nach einer grandiosen Rückrunde – nur zwei Spiele gingen verloren – die Aufstiegsrelegation erreicht.
Freude herrschte auch bei der zweiten Garnitur des MSV. Die fegte zunächst hochverdient den TSV Schwaben II mit 7:0 vom Platz und durfte dann erfreut feststellen, dass der TSV Friedberg II im Schlagerspiel der Kreisklasse Augsburg-Mitte bei Öz Akdeniz mit 1:2 strauchelte. „Hätte Friedberg gewonnen, dann wären die Chancen auf Platz zwei minimal gewesen, jetzt haben wir es wieder selbst in der Hand, uns auf Platz zwei vorzuarbeiten“, so ein zufriedener MSV-Trainer Roland Pankratz. Allerdings müsse man auch seine Hausaufgaben machen – schließlich geht es noch gegen Friedberg II und Öz Akdeniz, die beiden unmittelbaren Konkurrenten im Rennen um die Aufstiegsrelegation. |
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Mering macht den Aufstieg perfekt |
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1.Mannschaft
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Montag, den 14. Mai 2012 um 05:35 Uhr |
Quelle: Vollspann.de
BOL Schwaben
Mering macht den Aufstieg perfekt

Nach dem 3.1 in Nördlingen kannte der Jubel beim SV Mering keine Grenzen mehr. Mit diesem Sieg machten die Mannen von Trainer Günter Bayer, der hier mitten drin in der Jubeltraube steckt, den Aufstieg in die Landesliga perfekt.
Foto: Dieter Mack
Von Matthias Biallowons
Nach dem 3:1-Sieg im Spitzenspiel gegen den TSV Nördlingen steht der SV Mering ein Tag vor Saisonende als direkter Aufsteiger in der Landesliga fest. 1963 gelang dem MSV mit dem legendären Sturm Bigiel, Wolferstetter, Baumüller und Lobinger erstmals der Sprung nach oben, 42 Jahre nach dem Abstieg 1970 machten nun Zambak, Gocevic, Wiedemann, Nebel und Co die Rückkehr in die Landesliga perfekt.
Nachdem die erste Garde des SV Mering vor einer Woche den ersten Matchball gegen Memmingen vergeben hatte, konnten sie mit dem Auswärtssieg gegen den TSV Nördlingen den Aufstieg in die Landesliga perfekt machen. In einer hochklassigen Bezirksoberligapartie setzten sich die Schwaben souverän durch. „Wir haben diese Saison nie zwei Spiele in Serie schlecht gespielt oder verloren. Deswegen war ich zuversichtlich, dass wir heute gewinnen werden“, gab sich Merings Trainer Günter Bayer zufrieden Mering begann mit zwei Umstellungen im Vergleich zum Spiel in Memmingen. Bobak vertrat den verletzten Stammkeeper Wolf und Wiedemann rückte für Arman in die Startformation. „Beide haben ihre Sache sehr gut gemacht. Besonders Wiedemann hat mit einer Vorlage und einem Tor eine grandiose Leistung gezeigt“, so Mering Coach. Die Zuschauer sahen ein schnelles, hochklassiges und offensivgeprägtes Spiel der beiden Spitzenteams der Bezirksoberliga.
Auf Tore musste sie bis kurz nach dem Wechsel warten. Direkt nach Wiederanpfiff setzte sich Zambak stark durch und erzielte die Führung. Der Ausgleich fiel nach einer Viertelstunde: Öfele nutzte eine Unstimmigkeit in der Abwehr der Meringer eiskalt aus. Danach bestimmte aber der MSV die Partie und übernahm durch Lammer erneut die Führung. Wiedemann hatte den Meringer Stürmer mit einem Traumpass in Szene gesetzt, der sicher einschob. „Lammer hat eine sehr gute Phase. Im letzten Abschnitt der Meisterschaft war er ganz wichtig für uns“, so Bayer. Den Schlusspunkt setzte Wiedemann selber, als er mit einem sehenswerten Solo zwei Nördlinger ausspielte und den 3:1 Endstand erzielte. In der Schlussminute sah der gerade eingewechselte Nördlinger Langer die Rote Karte wegen übertriebener Härte.
„Wir haben heute hervorragenden Fußball gespielt und mehr als verdient gewonnen. Das war eines unserer besten Saisonleistungen. Ein großer Traum ist in Erfüllung gegangen“, so der überglückliche Erfolgstrainer Günter Bayer.
Auf dem Heimweg machten die Meringer dann auch noch Station in Kühbach – auf Einladung von Baron Federico von Beck-Peccoz feierte man im Rahmen des 150. Brauereigeburtstags den Aufstieg. Auch Bayerns Pokalniederlage konnte die Meringer Freude an diesem Abend nicht trüben.
TSV Nördlingen Thum, Gaiß, Bagrov, Brückel, Abele (70. Linz), N. Hensolt, Raab, Öfele, Meyer, D. Hensolt, Turzer (88. Langer)
SV Mering Bobak, D. Fiorentino, M. Fiorentino (85. Hofecker), Bitic, Steinberger, Bitic, Gocevic, Nebel, Wiedemann, Lammer (82. Arman), Zambak (70. Hajdarevic)
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Mering verpasst „Matchball“ |
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1.Mannschaft
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Sonntag, den 06. Mai 2012 um 19:10 Uhr |
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Quelle: Vollspann.de
Mering verpasst „Matchball“

Hatte diesmal nicht zu viel Positives zu notieren: Trainer Günter Bayer. Der MSV verlor in Memmingen mit 0:1.
Foto: Rudi Fischer
Von Matthias Biallowons
Mit der 0:1-Niederlage gegen Memmingen II verpasste der SV Mering den vorzeitigen Aufstieg in die Landesliga. Nun müssen die Meringer weiter bangen.
Noch am Tag nach der Niederlage seiner Mannschaft war Merings Trainer Günter Bayer enttäuscht. Aber auch etwas überrascht: „Ich weiß nicht woran es gelegen hat. Auf jeden Fall war Memmingen wesentlich besser. Heute hat der Wille gefehlt. Wir werden das nächste Woche ansprechen müssen“. Schon zu Beginn der Partie schienen die Meringer Spieler von der Aggressivität der Gastgeber überrascht zu sein. Erst nach 20 Minuten fanden sie ins Spiel und hätten zu Pause auch führen können, doch alle drei Chancen konnte Alexander Lammer nicht verwandeln. Dennoch war der Coach mit der Leistung seines Schützlings zufrieden: „Es war bezeichnend, dass er alle Chancen hatte. Er war einer der wenigen, der sich eingesetzt hat und den Memmingern Paroli geboten hat“.
Nach dem Wechsel war sich Trainer Bayer sicher, dass sein Team das Spiel entscheiden könnte. „Weit gefehlt. Wir waren nicht aggressiv genug. Deswegen haben wir auch den Treffer kassiert“. analysierte der Fußballlehrer.
Nach einer knappen Stunde fiel über die entblößte linke Seite, auf der sich sich das Fehlen des verletzten Hildmann deutlich bemerkbar machte, der Gegentreffer. Manz konnte in der 62. Minute den Ball unbedrängt zum 1:0 für die Gastgeber in die Maschen schießen.
Es dauerte zehn Minuten, bis sich Mering von dem Schock erholt hatte und der bisherige Tabellendritte warf nun alles nach vorne. Trotz vier Offensivspielern reichte es aber nicht zum Ausgleichstreffer. „Wir haben zu wenig investiert, zu wenig gefightet. Es ist bezeichnend, wenn man in so einem Endspiel nur zwei Gelbe Karten bekommt“, analysierte Merings Coach. Die Hausherren dagegen hatten sogar noch ihrerseits etliche Konterchancen, die sie zu weiteren Treffern hätten nutzen müssen. Doch Merings Schlussmann Adrian Wolf verhinderte eine durchaus mögliche höhere Niederlage. Der MSV hat nun noch ein schweres Restprogramm vor der Brust: In den letzten beiden Spielen gegen Affing und Nördlingen muss der MSV einen Sieg holen.
Trainer Bayer mahnt Leistungssteigerung an
„Wenn wir keine deutliche Leistungssteigerung von jedem in allen Bereichen erreichen, werden wir keinen Sieg mehr einfahren. Die beiden Teams sind das Beste, was die Liga zu bieten hat“, ist sich Günter Bayer sicher. |
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Mering in allen Belangen besser |
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1.Mannschaft
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Sonntag, den 29. April 2012 um 20:23 Uhr |
Quelle: Vollspann.de
BOL Schwaben
Mering in allen Belangen besser

Michel Fiorentino (vorne) und Bujar Bitic (hinten) trugen sich beide beim souveränen Meringer 7:2-Sieg gegen Babenhausen in die Torschützenliste ein.
Foto: Rudi Fischer
Von Walter Bauer
Die Meringer Mannschaft hat ihren Trainer Günter Bayer Lügen gestraft. Hatte dieser seine Spieler doch vor der Partie gegen Babenhausen noch gewarnt, dass diese kein Selbstläufer werden würde. Im Nachhinein jedoch musste er feststellen, dass sich das Spiel gegen die biederen Allgäuer doch einfacher gestaltete als vermutet.
Während sich die Gäste von Beginn um eine sichere Defensive bemühten, präsentierten sich die Gastgeber engagiert im Spiel nach vorne. Die Stürmer Peil und Zambak sowie das Mittelfeld Arman, Lammer, Gecevic und M. Fiorentino spielten von Beginn an „Pressing“.
Die verdiente Führung war nur noch eine Frage der Zeit. So musste in der 28. Minute ein Freistoß her, um endlich in Führung zu gehen. Zambak zog aus 25 Metern ab, der Torwart konnte den Ball nicht festhalten, Nebel drückte den Abpraller auf Lammer und der den Ball über die Linie. Nur zwei Minuten später zappelte der Ball wieder im Babenhausener Tor. Ein harmloser Schuss von Dominic Fiorentino wurde unglücklich abgefälscht. Dieser Doppelschlag zeigte Wirkung – die Köpfe der Allgäuer Spieler gingen nach unten.
Nach dem Seitenwechsel kam es dann zu einem munteren Scheibenschießen. Nun ergab sich der TSV seinem Schicksal, ließ sich noch mehr zurückdrängen und ermöglichte durch schwaches Defensivverhalten den Meringern noch fünf weitere Treffer. Dominic Fiorentino eröffnete den Torreigen in der 51. Minute per Handelfemeter zum 3:0. In der 60. Minute nutzte Schlögel eine Unachtsamkeit und verkürzte mit dem ersten Schuss auf das Tor von Adrian Wolf auf 1:3. Bujar Bitic und Dmitrji Peil sorgten mit einem weiteren Doppelschlag in der 67. und 69. Minute für die endgültige Entscheidung. Bitic wurde der Treffer von Anil Zambak aufgelegt, Peil profitierte von einem „Zuckerpass“ von Lammer. In der 81. Minute konnte sich dann auch der gut aufgelegte Zambak als Torschütze feiern lassen: Er jagte die Hereingabe des eingewechselten Hildmann aus fünf Metern unter die Torlatte. Ein Freistoßtreffer von Rehder zum 2:6 konnte die Freunde des MSV nicht mehr trüben, Michel Fiorentino sorgte in der Schlussminute mit seinem Treffer zum 7:2-Endstand. |
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