| Mering freut sich auf seine Premiere |
| 1.Mannschaft |
| Samstag, den 14. Januar 2012 um 08:26 Uhr |
Endrunde zur 33. Schwäbischen HallenmeisterschaftMering freut sich auf seine PremiereDer SV Mering (Bujar Bitic in grün) freut sich, am Samstag in Günzburg zu spielen. Hier zu sehen in einer Spielszene bei einer Begegnung mit Friedberg im weißen Trikot.
von Anton Schlickenrieder Für den SV Mering ist es ein absolutes Novum und jetzt schon, unabhängig vom Abschneiden, das Highlight der Hallensaison: Die Rot-Weißen haben sich für die Endrunde der 33. Schwäbischen Meisterschaften im Hallenfußball qualifiziert. „Das freut uns natürlich riesig“, sind sich Vorsitzender Georg Resch und Trainer Günter Bayer einig. Das Turnier in der Günzburger Rebay-Halle beginnt am Samstag um 14 Uhr. Letzterer war sowohl als Spieler wie auch als Trainer schon oft bei der Elite der Hallenkicker dabei. Wie oft, weiß er nicht exakt. Tief im Gedächtnis geblieben ist ihm aber, dass er einmal als bester Spieler ausgezeichnet wurde, im Trikot des FC Memmingen. Und als Trainer wurde er einmal sogar bayerischer Meister. Lange Jahre war die Augsburger Sporthalle Heimat des Bezirksfinales – bis sie gesperrt werden musste. Darum ist Günzburg Neuland für Bayer – zumindest direkt an der Bande. „Voriges Jahr, als wir gegen Aindling rausgeflogen waren, haben Stefan Wiedemann und ich spontan beschlossen, zum Finale zu fahren. Wir saßen da auf den Zuschauerplätzen – und jetzt halt ein Stückerl tiefer“, stapelt Bayer tief. Noch ein kleines Bonmot: Marcus Steinberger kann am Samstag nicht mit dabei sein, wegen eines privaten Termins. „Ja mei, man hat halt diesen Termin gar nicht fest eingerechnet“, entschuldigt ihn der Trainer. Dass der Bezirksoberligist mit dem TSV Aindling einen Bayernligisten und mit dem FC Affing den BOL-Tabellenführer hinter sich lassen würde, war nicht zu erwarten. „Wenn es so weitergehen würde, dass der Friedberger Vorrundensieger auch schwäbischer Meister wird, hätten wir nichts dagegen“, schmunzelt der Trainerfuchs. Aindling holte letztes Jahr den „Pott“. Auf die Routine und Sicherheit Steinbergers wird der MSV verzichten müssen. Aber Albert Lopatkiewicz hat signalisiert, dass er sich wieder mehr mit Fußball beschäftigen kann. „Er scheint das berufliche Mehrpensum in den Griff bekommen zu haben“, so sein erfreuter Trainer. Selbst Dimitri Peil will testen, ob er nach auskurierter Verletzung den Anforderungen gewachsen ist. Der Kader lautet also: Mario Huber und Adrian Wolf im Tor, Michel Fiorentino, Bajram Gocevic, Stefan Wiedemann, Bujar Bitic, Christoph Friedrich, Anil Zambak, Albert Lopatkiewicz, Dimitri Peil (?) und der Neuzugang aus Bachern, Martin Oswald. Mit der Auslosung ist Bayer nicht so zufrieden. „Ich hätte lieber Sonthofen gehabt oder gleich den Bayernligisten TSV Rain.“ Denn der FC Gundelfingen ist bekannt dafür, einen ausgezeichneten Hallenfußball aufs Parkett zu zaubern. „Die Gundelfinger haben auch ausgezeichnete Kritiken erhalten für ihren Auftritt in der Vorrunde“, warnt der erfahrene Fußballlehrer. Eine ausgezeichnet Tagesform und etwas Glück werden unumgänglich sein, will der SV Mering ins Halbfinale des Endrunden-Turniers vorstoßen. „Wir haben nichts zu verlieren“ – auch da sind sich der Trainer und der Vorsitzende einig. Gemeinsame Abfahrt ist am Samstag um 11.30 Uhr mit einem großen Bus am Vereinsheim (Tratteilstraße). Wer noch Interesse an einer Mitfahrt im Bus hat, kann sich bei Georg Resch, Telefon (08233) 781540, oder bei Abteilungsleiter Anton |