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Das Spiel vom vergangen Samstag unserer A-Jugend gegen den Tabellen 7. aus Großaitingen stand unter keinem Guten Stern . 

Der Trainer – Frank Emmerich – war auf sich alleine gestellt, da der Co – Trainer – Andi S. – mal wieder auf einer Hochzeit als Gast geladen war. Der Medienverantwortliche - Fabio R. - ging seiner Nebentätigkeit als Schiedsrichter im entfernten Emmering nach und stellte seine Vertreterin und 1. Schriftführerin – Luisa R. – gegen ihren Willen und unter Androhung von Sanktionen zur Verfügung. 

Max hatte mal wieder alle Hände voll zu tun, um die richtige Spielstätte der U19 auf dem Glücksrad zu ermitteln – und siehe da, zur Überraschung aller Anwesenden: Platz 5!!

Der eingeteilte Schiedsrichter erschien im lockeren Freizeitstyle – sommerliches Oberteil in gelb, die Short im schlichten schwarz und das ganze begleitet mit topmoderner Sonnenbrille. Unser Trainer war etwas hektisch am Spielfeldrand, da die offizielle Kaffeelieferantin nicht pünktlich zum Spielbeginn erschien. Man hörte Frank Emmerich murmeln, dass es Konsequenzen gäbe.

Mit dem heutigen Gegner hatte man sich ein eigentlich leichtes Spiel ausgerechnet, verzeichneten sie nach 4 Spielen 2 Siege und 2 Niederlagen. Jedoch sollte es anders kommen: Nach ca. 9 Minuten gingen die Gäste dank eines Patzers der Meringer Abwehr mit 0:1 in Führung. Ab diesem Zeitpunkt spielte nur noch der MSV und erzwang sich Chancen um Chancen, vergaß aber diese zu verwerten. Erst in der 42. Minute konnten die Gastgeber durch Daniel Kitzberger ausgleichen und somit gingen die Mannschaften mit einem 1:1 in die Pause, genauso gut hätte es aber auch andersrum heißen können.

Auch in der 2. Spielhälfte waren die Spielanteile und der Ballbesitz klar auf Seiten der Meringer, jedoch nahm man sich auch den Luxus in der 65. Minute die mögliche Führung durch einen Handelfmeter zu vergeben, der Gästekeeper konnte diesen parieren und der Nachschuss ging weit übers Tor. Max ist immer noch auf der Suche nach dem Spielgerät.

Die Erlösung kam dann in der 82. Minute durch Lorenz Bayer (Il Capitano) , der nach einer Ecke mit dem Kopf das 2:1 erzielte. Den Schlusspunkt setzte Michael Fuchs, ebenfalls mit dem Kopf (Spiele werden eben im und mit dem Kopf entschieden) in der 86. Minute mit dem 3:1. 

Das Spiel hätte schon viel früher entschieden sein können, hätte der Teamchef nicht erst 15 Minuten vor Ende seinen Kaffee bekommen. Aber Dank Daniel S. konnten wir noch einen verdienten Sieg einfahren, da er dem wütenden Trainer 15 Minuten vor dem Ende einen leckeren Kaffee überreichte.

Denn der Leitsatz von Frank Emmerich ist: „Ich will nicht sagen, dass ich viel Kaffee trinke, aber kolumbianische Bauern haben ein Foto von  mir im Portemonnaie.“  

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