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Einen wunderschönen Herbstsamstag mit strahlender Sonne und ein gepflegtes Grün erwartete die Meringer U19 in Augsburg auf der Sportanlage des TSV Kriegshaber.

Der Krisengeschüttelte Gegner- die  JFG Augsburg West - war bestens gerüstet  hochmotiviert, denn man traf auf den bisher ungeschlagenen Tabellenführer, der heute mal einige seiner Stammspieler einen „Ruhetag“ gönnte. Außer unser allseits beliebter Jo-Jo „Pöhli“ Pöhlmann, der musste seiner Nebenbeschäftigung nachgehen. Sogar der Co-Trainer - Andi Schaile - fand  den Weg zum Fußballplatz, da heute ausnahmsweise keine Familienfestlichkeiten auf dem Programm standen.  Die Anspannung war ihm deutlich anzusehen, denn der Posten des Co-Trainer liegt ihm sehr am Herzen.......

Der Gastgeber der JFG West musste diese Saison mit einer A-Jugend antreten, die fast ausschließlich aus Spielern des jüngeren B-Jugend Jahrgang besteht und somit im Schnitt 3 Jahre jünger sind. Leider hat sich aus der JFG (Jugend-Förder-Gemeinschaft / suche den Fehler in der Bezeichnung!) ein Verein ausgegliedert und somit sind auch die eigentlichen Spielberechtigten  A-Jugendspieler abgewandert.

Die Tabelle spricht nach 6 Spieltagen eine klare Sprache =

JFG Augsburg West 0 Punkte – 2 erzielte Tore und 47 Gegentoren 

Meringer SV 15 Punkte – 31 erzielte Tore und 3 Gegentore. 

Den Weg in den Mund fand die Pfeife des DFB-Offiziellen pünktlich um 14:30h – man mochte fast meinen, dass die Meringer Spieler das laute Trällern des Schiedsrichter nicht wahrgenommen haben, denn Sie hatten entweder Ihren Schalter von Modus „Aufwärmen“ nicht in den Modus „Spielen“ umgestellt oder hatten ein wenig Mitleid mit den - nicht nur körperlich - unterlegenen Gastgebern.

Wie auch der Schiedsrichter, der in der 8. Minute den Verteidiger der Heimmannschaft nach einem Rettungsversuch mit der Hand in bester Torwartmanier auf der Linie den Kopfball von Lorenz Bayer (Il Capitano) über die Latte lenkte , „nur“ mit einer Verwahrung in Form einer gelben Karte belegte.

Den fälligen Handelfmeter verwandelte Luca Romanacci zum  1:0 für den MSV. Auch das 2:0 für Mering markierte Luca Romanacci in der 33. Minute, der das Zuspiel von Lorenz Bayer  aus vollem Lauf gefühlvoll gegen die Laufrichtung des Torwarts über den Innenpfosten ins Netz beförderte. Im Verlauf der 1. Hälfte äußerte der Chefcoach – Frank Emmerich – die Überlegung die Prügelstrafe wieder einzuführen! Vermutungen zufolge, war er mit dem Spiel nicht ganz zufrieden – aber wie gesagt, das sind Vermutungen. Das 3:0 fiel in der 44. Minute, einen Weitschuss von Luca Romanacci parierte der Augsburger Torwart, lies aber den Ball nach vorne abprallen und der heranlaufendem Simon Spicker konnte mühelos einschieben. Mit dem Halbzeitpfiff erlöste man die Zuschauer und auch die Offiziellen von der Qual des schlechten Spiels für ein paar Minuten.

Gleich nach Wiederanpfiff versuchte sich Luca Romanacci wieder mit einem Weitschuss – wieder konnte der Torwart parieren und wieder prallte das Leder (Eine Leihgabe des MSV) nach vorne ab und diesmal war es Daniel Kitzberger der sich mit dem 4:0 in die Torschützenliste eintragen konnte. Einen Foulelfmeter verwandelte Oliver Knoll in der 54. Minute zum 5:0 und 3 Minuten Später war es wieder Daniel Kitzberger der auf 6:0 erhöht. Oliver Knoll wurde in der 75. Minute von Valentin Riedel bedient und auf der Anzeigentafel im Stadion leuchtete das 7:0 auf. Die beiden letzten Tore fielen in der 81. und 83. Minute durch Simon Spicker  nach einem Alleingang und Lorenz Bayer auf Vorlage von Moritz Neumann. Der Schlusspfiff ertönte laut und deutlich in der 86. Minute. Wie gesagt  der Schiri hatte auch ein wenig Mitleid.

Es muss aber im Zuge dessen erwähnt werden, das die JFG Augsburg West , trotz der aussichtslosen Situation, bei jedem Training ca. 15 – 20 Spieler und 2 Trainer hat. Davor sollte man mal den Hut ziehen. Man darf sich auch gerne eine Scheibe der Motivation abschneiden und vielleicht mal dran denken, wen es mal „nicht so läuft“.

Die U19 des MSV grüßt die Tabelle der Kreisklasse von oben, denn Verfolger Nr. 1 - der JFG M. Schmutter - hat heute Federn gelassen. Das angestrebte Ziel „Klassenerhalt“ darf also bald gefeiert werden.

Denn wie sagte schon Berti Vogts:“ Ich  glaube, dass der Spitzenreiter jederzeit den Tabellenführer schlagen kann!“

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