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Nach einer langen Durststrecke konnten die Mädels der SG Mering/Ried an diesem Wochenende endlich wieder punkten. So paradox es klingt, war der verdiente Sieg am Ende glücklich.

Bei bestem Wetter und mit tatkräftiger Unterstützung der Eltern, die Kaffee, Brezn, Wurstselmmeln und Kuchen vorbereitet hatten, ging es am Samstag zu Hause in Ried gegen die Mädels vom TSV Friedberg.

Gleich von Beginn an machte die SG ordentlich Druck und spielte hauptsächlich in der Friedberger Hälfte. Die Gegner erkannten aber leider schnell, dass lange Bälle das Mittel der Wahl zur Überwindung der SG-Abwehr sind. Wiederholt stellte sich unsere Abwehr zu hoch auf, und reagierte dann zu langsam, wenn die Friedberger sie überspielten. Bei dem folgerichtigen Tor in der 11. Minute war Dani schuld- und chancenlos.

Die zwischenzeitlich Führung entsprach aber keinesfalls der Leistung auf dem Platz. Die SG erspielte sich Chance um Chance und besonders Lissi macht sich auf der ungewohnten Stürmerposition wirklich gut.

In der 16 Minute gab es wieder eine dieser Großchancen. Lisa trat die Ecke von links flach auf die Ecke vom 16er zu und Seli schoss wunderbar platzierte. Auf der Torlinie wurde der Ball von einer Friedberger Spielerin mit der Hand in Torwart Manier gehalten. Der wäre drin gewesen, und da die Aktion im Strafraum statt fand, war die Entscheidung auf 11 Meter korrekt. Wenn man die Regeln konsequent auslegt, hätte es eine rote Karte geben müssen.

Sarah übernahm die Verantwortung und schoss eine sehr schönen Elfer, aber die Torfrau der Friedberger entschied sich für die richtige Seite und parierte großartig.

Kurze Zeit darauf war es erneut Seli, die mit einem gut platzierten Heber Hoffnungen weckte, aber leider ging der Ball ganz knapp über das Tor der Gäste.

In der 22. Minute belohnten sich die Meringer und Rieder Mädels endlich für Ihre Arbeit. Jana, die trotz Problemen im Knie und Rippe antrat, netze zum 1:1 ein.

In der Halbzeitpause gab es Erfrischungen und Anweisungen vom Trainer und dann ging es auch schon weiter.

Schon drei Minuten nach dem Wiederanpfiff konnte unsere Abwehrspielerin Lea nach einem Eckstoß, im Gewusel vor dem gegnerischen Tor, mit dem Knie abschließen. Das 2:1 lag die ganze Zeit in der Luft und die Erleichterung, dass diese Chance genutzt wurde, war groß.

Die Führung der SG war immer wieder durch lange Bälle der Friedberger in Gefahr und es ist letztlich der aktiven Arbeit von Dani im und vor dem Strafraum und der läuferischen Stärke der Abwehr zu verdanken, dass die Führung gehalten wurde.

Auch weitere Chancen konnte nicht genutzt werden, um den Puls des Trainers und der Fans zu beruhigen.

Die letzten drei Ecken der Friedberger trat dann sogar deren Torfrau und dies brachte uns gewaltig unter Druck. In der aller letzten Minute hatte die SG noch einmal ganz großes Glück, dass eine Friedbergerin nach einer solchen Ecke, frei stehend zwei Meter vor dem Tor den Ball nicht traf.

So ist diese Sieg verdient und glücklich und wir freuen uns auf die nächste Begegnung am 17.05.2017 um 18:30. Der Tabellendritte Ottobeuren ist zu Gast in Ried.

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