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Streng nach dem Motto: “Ich mache nie Voraussagen und werde das auch niemals tun.” (Paul Gascoigne, mehrfacher englischer Nationalspieler) konnte man bei den diesjährigen Futsal-Kreismeisterschaften der B-Mädels im Hallenfußball angesichts des starken Teilnehmerinnen-Feldes nicht absehen, welche zwei Mannschaften am Ende die beiden möglichen Tickets für die Schwäbischen Hallenmeisterschaften am 27. Januar 2018 in Kempten lösen können würden.

Also machten wir uns klar: “Wir sind hierher gefahren und haben gesagt: Okay, wenn wir verlieren, fahren wir wieder nach Hause.” (Marco Rehmer, u.a. Hertha BSC Berlin).

Gespielt wurde Futsal mit sieben Mannschaften, jede Mannschaft gegen jede.

Die OttMaeringer Girls waren zwar als Titelverteidigerinnen ins Rennen gegangen. Dafür konnten sie sich diesen Samstag vor dem 2 Advent aber nichts kaufen. Jens Jeremies (1860 München) hätte gesagt: “Das ist Schnee von morgen.”.

Das erste Match gegen Thierhaupten gestaltete sich auch gleich als das schwerste. Da stand die überragende Torhüterin des Turniers im Kasten. Sie holte alles raus - und wir hatten schöne Chancen - bis auf einen überragenden Schuss von Steffi, mit links, ins rechte obere Eck. Anni, Theri, Laura und Kathi passten in der Defensive auf, wenn wir in Bedrängnis gerieten und so verbuchten wir die ersten drei Punkte.

“Fussball ist Ding, Dang, Dong. Es gibt nicht nur Ding.” (Giovanni Trappatoni, Trainer FC Bayern München). Trotzdem: Drin war das Ding von Emma, zusätzlich eine scharfe Ecke von Anni, Sausi spritzte herein und zum wiederholten Mal ging das Leder in die Maschen. 2:0 gegen Gersthofen, sechs Punkte, was für ein Auftakt!

Anschließend mussten wir gegen Wattenweiler ran, gegen das hervorstechende Team unserer BZL Süd der Freiluft-Hinrunde. Jedes Mädel der Roten motivierte sich jetzt: “Ich bin Optimist. Sogar meine Blutgruppe ist positiv.” (Toni Polster, ehemals Stürmer 1.FC Köln). Und das funktionierte. Die außerordentlich körperbetonte Spielweise der Grünen führte dazu, dass die Roten bereits nach wenigen Minuten drei Freistöße nach Fouls zugesprochen bekamen. Im Anschluss an das erste Tor von Steffi bekamen wir nach der vierten unfairen Aktion den 10-m-Freikick zugesprochen. Und Bumm-Bumm-Steffi schlug nochmals zu, sraight unten links rein, was für ein Hammer, wieder 2:0, 9 Punkte.

In unseren Reihen ballert nicht nur eine Bumm-Bumm Steffi, sondern auch eine Bumm-Bumm-Madita, die im vierten Match gegen Friedberg das Spielgerät von links ins Netz donnerte. Überhaupt durften wir gegen die Schwarz-Weißen das Duo Madita/Kiki vorn sehen, das sich in der Halle bestens versteht. So kam zusätzlich Kiki zu ihrem Torerfolg, das dritte 2:0 nacheinander, 12 Punkte. Zu loben bleiben die Älteren im Team, die unsere Jüngsten, Kiki und Emma, prima mit einbeziehen: “Ich bin prima in die Mannschaft intrigiert worden." (Thorsten Legat, Spieler VfB Stuttgart).

“In der ersten Halbzeit haben wir ganz gut gespielt, in der zweiten fehlte uns die Kontinu…, äh Kontinui…, ach scheiß Fremdwörter: Wir waren nicht beständig genug!” (Pierre Littbarski, Fussballweltmeister 1990). Nach herrlich heraus gespielten Toren mit Zauberfußball und je einem Tor von Steffi und Lena gegen den FCA legten wir uns zwei unnötige Eier ins eigene Nest, egal, 2:2, 13 Punkte.

Mit einem Sieg im letzten Spiel gegen Anhausen wollten die OttMaeringer Mädels die Kreismeisterschaft klar machen. Da Sausi etwas früher weg musste, um ihrem Bruder beim Sport anzufeuern, stand sie in der Startaufstellung und setzte bereits in der zweiten Minute das Siegtor in die Anhauser Maschen. “Wenn der Ball am Torwart vorbei geht, ist es meist ein Tor.” (Mario Basler). Danach durfte sie raus und düste los. Leider passierte von da an nicht mehr viel: “Wenn Du nichts triffst, dann bist Du überzeugt davon, dass Du nichts triffst. Und dann triffst Du wirklich nichts.” (Christoph Daum). Wir hatten sogar noch Glück. Bei einem Angriff der Gegnerinnen ließ der Schiedsrichter das Spiel nach einem Foul von uns nicht mit Vorteil für Grün laufen, sondern pfiff ab, obwohl der Ausgleich fiel. Das war für unsere Mädels das Glück der Tüchtigen. “Im Großen und Ganzen war es ein Spiel, das, wenn es anders läuft, auch anders hätte ausgehen können.” (Eike Immel).

Aki ist nach ihrer OP noch nicht wieder die Alte, bleibt aber ganz fleißig dran und versucht, der Mannschaft - so wie es ihre Kräfte erlauben - zu helfen. Aki, hau weiter rein (und das ist nicht nur im übertragenen, sondern im wörtlichen Sinne gemeint), es wird schon wieder!

Mädels, Gratulation, Ihr habt es abermals geschafft, zum zweiten Mal nacheinander Kreismeisterinnen Futsal Halle der B-Juniorinnen!

“Das war europäische Weltklasse.” (Felix Magath).

“Ob wir die Besten waren, weiß ich nicht. Auf jeden Fall sind wir Tabellenerste.” (Karl-Heinz Rummenigge).

Und nun sind wir bei den Schwäbischen Hallenmeisterschaften dabei ...

“Was die nächste Woche bringt? Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag.” (Dragoslav Stepanovic, Ex-Trainer Eintracht Frankfurt).

Danke noch an Inca für´s Mitschreiben und Fotografieren, an Strehles für´s Waschen und an Rolf für´s Mitnehmen!

Copyright der folgenden Bilder: Inca Mittermeier.

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